Auf die Stimme kommt es an
Auf die Stimme kommt es an
Nun ist es raus und auch belegt: Zu einem erfolgreichen Radioprogramm gehören tiefe Stimmen.
Die Stimme muss stimmen, stellt die Kölner Sozialwissen-schaftlerin Resi Heitwerth in ihrer Studie fest.
Danach werden die Kompetenz und das Aussehen des Moderators beurteilt.
Die Stimme repräsentiert nicht nur als Station Voice den Sender, gibt ihm ein menschliches Gesicht und schafft als Identifikationsfigur die wichtige emotionale Bindung zum Hörer. Hohe Stimmen werden mit kindlichem Aussehen und geringer Kompetenz verknüpft. Eine tiefe Stimme dagegen wird mit Glaubwürdigkeit und Kompetenz verbunden.
Ein weiteres Ergebnis der Studie belegt die Bedeutung der hohen und tiefen Töne im Alltag. So werden in aller Regel die hohen Töne als Alarmsignal benutzt, etwa das Martinshorn der Polizei. Sie lösen Unruhe und Hektik aus. Tiefe Töne und damit auch tiefe Stimmen haben dagegen eine beruhigende, geradezu besänftigende Wirkung.
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