German Radio Awards - Gelungener Auftakt
German Radio Awards - Gelungener Auftakt
Mit den German Radio Awards hat endlich wieder eine Veranstaltung des Radios im Rahmen der IFA für den lang vermissten Glamour gesorgt. Von den Radiomachern war dort in den letzten zehn Jahren immer weniger zu sehen und zu hören.
Stattdessen dominierten auf der Internationalen Funkausstellung zum Schluss immer mehr Handys, PC-Games, Computer-Peripherie und Ähnliches. Selbstbewusst hat jetzt der Privatfunk mit dieser Veranstaltung Flagge gezeigt.
57 private deutsche Radiosender und deren Programmchefs haben über die Awards in den Bereichen
entschieden und überreichten am Freitag, den 02. September 2005, im Rahmen einer Gala im Tempodrom die Goldenen Mikrofone.
Radio-Preisträger der German Radio Awards 2005
Valerie Weber ist erst seit gut einem Jahr Chefin bei Antenne Bayern, hat aber die Einschaltquoten noch einmal verbessern können. Dabei ist der Sender ohnehin schon absoluter Spitzenreiter im südlichsten deutschen Bundesland.
Seine Show heisst "Guten Morgen Hessen" - mit ihm kommen die Hörer von Hit Radio FFH gut gelaunt aus dem Bett. Das Markenzeichen von Johannes Scherer: Er ist der Mann der 1.000 Stimmen. Keiner imitiert "Kaiser" Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus oder Peter Maffay so perfekt wie er.
Arno Müller hat eine Doppelfunktion bei 104.6 RTL Berlin. Er ist zugleich Programmdirektor und Morningshow-Moderator. Für die Zuhörer ist er wegen seiner witzigen Beiträge eine absolute Institution. Hier freut er sich mit Sidekick Katja Desens über den Award.
Rainer Hirsch - der Anchor-Man von "Radio Hamburg Aktuell" mit dem begehrten Award. Er präsentiert die Nachrichten des größten Mediums der Elbmetropole in der beliebtesten Morningshow Hamburgs.
Mit dem Radio auf der Spur der Täter durch Berlin. Die Major Promotion "6 Stunden Berlin - der Echtzeitkrimi im Radio" vom Berliner Rundfunk 91!4 macht es möglich. Die beiden Autoren Ulrich Weichler und Doro Manns entführen in die spannende Welt der Kriminalfälle. Schaffen es die Hörer, den Mörder innerhalb von 6 Stunden zu entlarven?
Mit ihren lustigen "Schnappi"-Cover-Songs begeistern Olaf Heyden und Horst Ackermann die Hörer vom Berliner Radiosender rs2. Moderator und Comedian Olaf Heyden hat die unterhaltsamen Abenteuer des kleinen Krokodils getextet und gesungen. Produziert wurden sie von Horst Ackermann. Musikpreisträger der German Radio Awards 2005
Die ungewöhnliche Mischung aus Rock, Blues und Soul kommt beim Publikum an: Nach dem Mega-Hit "Summer Son" meldet sich die britische Popband Texas mit der sympathischen Frontfrau Sharleen Spiteri jetzt mit "Getaway" bei ihren Fans und in den Charts zurück.
Die Missstände der Welt, Hass, Toleranz, Liebe sowie der unerschütterliche Glaube an Gott sind die Themen, welche die Söhne Mannheims in ihren Liedern aufgreifen. Mit Titeln wie „Und wenn ein Lied...“ eroberten sie die Herzen ihrer Fans und die Charts. Im Vordergrund steht ihr charismatischer Sänger Xavier Naidoo.
Sie starteten ihre Karriere im Jahr 2000 als Schülerband in Sachsen unter dem Namen „Jast“ und traten vor zwei Jahren erstmals als Silbermond auf. Heute zählen Sängerin Stefanie Kloß, Johannes und Thomas Stolle (Bass & Gitarre) sowie Andreas Nowak (Schlagzeug) mit Hits wie „Symphonie“ zu den besten deutschen Pop-Gruppen.
Als „Sporty Spice“ startete sie ihre Karriere in der ehemals erfolgreichsten Girl-Group der Popgeschichte, den „Spice Girls“. Heute stürmt Melanie C mit Hits wie „Next Best Superstar“ solo die Charts.
Das Debütalbum "Born To Do It" von Craig David wird überall frenetisch gefeiert und als Werk eines Multitalents bezeichnet. Der Brite hat halb Europa in ein R'n'B-Fieber versetzt und bereits zwei Grammys und einen MTV-Music-Award abgeräumt. Mit seinem Hit „Walking Away“ feierte er einen seiner größten Erfolge.
Die Musik von Annett Louisan ist ein aufregender Mix von Strukturen, deren Wurzeln ebenso im französischen Chanson wie im Jazz, angereichert mit Folkelementen, liegen. Schon in ihrem Debütalbum „Das Spiel“ überzeugte sie mit dieser Mischung das Publikum.
Mit seinen einfühlsamen Texten und gut gemachtem deutschen Soul hat sich der Mannheimer Laith Al-Deen einen Platz in der obersten Etage der deutschen Popmusik erarbeitet.
Die von Geburt an blinde Sängerin Joana Zimmer aus Berlin-Charlottenburg brachte erst im März 2005 ihre erste Single heraus. Mit dem Titel „I Believe“ landete sie sofort einen Hit.
Die als Nachfolger der Backstreet Boys gehandelte deutsch-amerikanische Boy Group US 5 war mit ihrem Hit „Maria“ drei Wochen lang die Nummer 1 der deutschen Single-Verkaufs-Charts.
Mit England assoziiert man Regen, Fußball und Bier. Lauter Dinge, die sich nicht ohne weiteres mit gängigen Reggae-Klischees vereinbaren lassen. Trotzdem haben sich die Brüder Robin und Ali Campbell aus Birmingham vom Rasta-Sound inspirieren lassen und als UB 40 mit Songs wie „Red Red Wine“ und "I Got You Babe" die internationalen Charts gestürmt.
Vor neun Jahren gründeten Steven und Stijn Kolacny in der belgischen Stadt Aarschot den Mädchenchor Scala. Die 60 Sängerinnen gewannen schnell das Renommee als eines der führenden Vokal-Ensembles Europas und erzielten weltweit bei Chorwettbewerben eindrucksvolle Erfolget. Das wird sie auch interessieren:
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