Freitag, 30. Juli 2010
   
Textgröße

Suche nach:

Mobile Medien im digitalen Zeitalter

(0 Bewertungen, Durchschnitt 0 von 5)

Apple iPhone 3GSTrotz der Konkurrenz durch neue mobile Medien wie MP3-Player und Multimedia Handy bleibt das Radio auf absehbare Zeit das mobile Massenmedium Nummer 1, so die Erkenntnisse einer Studie von Christian Breunig.

Dies trifft sowohl für die Marktbedeutung als auch für den Nutzungsumfang zu. Im Vergleich zu Hörfunk und Fernsehen werden die neuen mobilen Medien Nischenmärkte bleiben.

Podcasts - eine neue Form von Radio on Demand

Der Markt für mobiles Fernsehen über Handy und andere Handhelds wird mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erst langsam an Fahrt gewinnen. So ist vor 2009 nicht mit einem bundesweiten Regelbetrieb von Handy-TV über Rundfunkempfänger zu rechnen, wobei die beiden digitalen Standards DMB und DVB-H im Wettbewerb stehen. Das Handy entwickelt sich als mobiles Integrationsmedium klassischer (Hörfunk, Fernsehen) und neuer Medien (Internet, MP3-Player). Wie Multimedia-Handys gelten auch Audioplayer als Wachstumsbranchen. An der anfangs von Laien dominierten Podcasting-Szene beteiligen sich verstärkt etablierte Radio- und Fernsehsender.

Nutzungsdauer der Medien pro Tag 2005

Nutzungsdauer der Medien pro Tag 2005


Zurückhaltende Werbeindustrie

Trotz des Bestrebens vieler Medienunternehmen, ihre Inhalte auch über mobile Plattformen zu vertreiben, stehen Geschäftsmodelle für Handy-TV und Podcasting noch am Anfang. Dies gilt für mobiles Marketing und spezielle Werbeformen wie auch für den Verkauf der Inhalte (Paid Content). Zum einen verhält sich die Werbewirtschaft noch sehr zurückhaltend, sodass das Wachstum der Werbeumsätze auf niedrigem Niveau stattfindet. Zum anderen ist die Zahlungsbereitschaft der Nutzer für mobilen Content gering. Interaktive Marketingformen dürften an Bedeutung gewinnen.

Radio bleibt mobiles Medium Nummer 1

Apple iPod nanoDie mobile Nutzung gehört zu den Stärken des Radios, wie die ausgiebige Hörfunknutzung im Auto zeigt. Besonders in den jüngeren Zielgruppen nimmt zwar der Besitz und die Nutzung des MP3-Players zu, eine Verdrängung des Radios ist aber nicht zu erkennen. Auch bedeutet die Handy-TV-Nutzung keine Einschränkung der Fernsehnutzung, zumal sich Handy-TV voraussichtlich als Pausenfernsehen jenseits der Fernseh-Primetime etablieren wird. MP3-Player und Handy ergänzen die klassischen Medien.

 

Komplette Studie

Das wird sie auch interessieren:

Follow radioberatung on Twitter   Webnews  oneview - das merk ich mir!



radioberatung.de Lesetipps
Danish Dutch English French Italian Russian Spanish

Radio Buch Shop

  • Hörfunklandschaft Niedersachsen 2009 Helmut Volpers, Uli Bernhard und Detlef Schnier. Die seit 1995 in regelmäßigen Abständen, im Auftrag...
  • Schreiben fürs Hören Stefan Wachtel. Wie sich im Radio oder Fernsehen Gesprochenes anhört, ob es verstanden wird oder nicht,...
  • ABC des Journalismus Claudia Mast. Als Handbuch für die Redaktionsarbeit richtet sich das "ABC des Journalismus" an journalistisch...
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6

PDF-Viewer

Adobe Acrobat hier downloadenFür Dokumente, die wir hier im PDF-Format zur Verfügung stellen, benötigen sie einen PDF-Viewer. Wir empfehlen den kostenlosen Acrobat Reader (Version 9.0 oder höher) von Adobe.
Klicken sie hier, um von der Website von Adobe den Acrobat Reader zu laden: Download.

radioberatung.de

radioberatung.de

Ein Service der
jürgen kauer radioberatung

Copyright © 1999 - | kauerPRESS Publikationen

Follow radioberatung on Twitter Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Suchmaschinenoptimierung

Besucherliste


Login Form