Sonntag, 05. Februar 2012
   
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Die iPod-Generation

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Apple iPhoneDie digitale Generation von Radiohörern: eine englische Studie untersucht Geräte und Bedürfnisse der digtalen Hörer. Was muss ein digitales Radiogerät bieten?

Das Durchschnittsalter der Besitzer von digitalen Radiogeräten (DAB = Digital Audio Broadcasting) liegt nach der vorliegenden Studie bei 51 Jahren. Für Jugendliche und jüngere Erwachsene, die insgesamt auch weniger Radio hören, ist dagegen das (digitale) Radio offensichtlich weniger interessant. Um die Gründe dafür kennenzulernen, fragte die vorliegende Studie nach generellen Einstellungen, Wünschen und Bedürfnissen in Bezug auf das Medium Radio sowie nach Erwartungen hinsichtlich digitaler Radiotechnologie. Im Rahmen einer repräsentativen Studie wurden dazu auch 200 britische 18- bis 30-Jährige telefonisch befragt. Zusätzlich wurden mit diesen Personen auch qualitative Interviews durchgeführt.

Was muss ein digitales Radiogerät bieten?

Jugendliche bzw. junge Erwachsene sind - bezogen auf das Medium Hörfunk - in erster Linie an Musik interessiert. Außerdem würden Jugendliche ein Radio bevorzugen, das leicht bedienbar ist und ihnen erlaubt, präferierte Musikrichtungen schnell aufzufinden (78% Zustimmung), das "intelligent" ist, das heißt den persönlichen Geschmack lernt und dann entsprechende Angebote macht (70 %), das mit Mobiltelefonen verknüpft werden kann und Möglichkeiten des direkten Downloads vom Sender bietet und das ein breiteres Angebot bereithält (jeweils über 60 %).

Geringe Kenntnisse über digitalen Rundfunk

Traditioneller Hörfunk, so wie die Jugendlichen ihn kennen, wird in dieser Hinsicht eher negativ eingeschätzt. Diese Einstellung korrespondiert mit dem Hörverhalten der Befragten, das von "Zapping" und geringer Loyalität gegenüber einzelnen Sendern geprägt ist. Für den Musikkonsum bevorzugen die meisten Jugendlichen daher Geräte, die ihnen Flexibilität, Mobilität und Kontrolle gewähren (z. B. iPod). Gleichzeitig ist das Wissen über die Möglichkeiten des digitalen Hörfunks relativ gering.

Angesichts der Tatsache, dass die Jugendlichen die generellen Funktionen des Radios (z. B. Mood-Management, aktuelle Information) durchaus positiv einschätzen, gleichzeitig aber hinsichtlich des traditionellen Radios Faktoren wie Mobilität, Programmkontrolle und Personalisierung sehr kritisch beurteilt werden, sollten Informationskampagnen über die Möglichkeiten des digitalen Rundfunks forciert werden, um Jugendliche als Konsumenten zu gewinnen.

Komplette Studie

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