Lizenzpoker um Frequenzen in NRW eröffnet
Lizenzpoker um Frequenzen in NRW eröffnet
Für die Neubelegung von sieben kürzlich frei gewordenen Frequenzen (Ultrakurzwelle) in Nordrhein-Westfalen beginnen die Konsultationen mit interessierten Veranstaltern.
Sieben freie UKW-Frequenzen zu vergeben
„Wir laden alle Interessenten ein, frühzeitig das Gespräch mit uns zu suchen. Wir wollen die Interessen möglicher Antragsteller bündeln, damit wir eine fundierte Entscheidung treffen können“, sagte Dr. Jürgen Brautmeier von der LfM (Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen).
Durch einen Frequenztausch am Sender Langenberg wurden sieben UKW-Sendefrequenzen frei:
- Essen (88,3 MHz)
- Bochum (89,3 MHz)
- Hagen (89, 4 MHz)
- Köln (89,9 MHz)
- Krefeld (90,5 MHz)
- Mülheim (93,7 MHz) und
- Dorsten (97,0 MHz).
Wie und unter welchen technischen Gesichtspunkten die LfM die freien Frequenzen nutzen könnte, war Gegenstand eines Gutachtens, das im Auftrag der LfM vom Institut für Rundfunktechnik (IRT) erstellt wurde. Aus dem Gutachten geht hervor, dass die freien Frequenzen für die bestehenden Lokalradios zu keiner nennenswerten Optimierung der Versorgung beitragen würden. Die Frequenzen könnten demzufolge nach Zuordnung durch das Land Nordrhein-Westfalen von der LfM für neue private Hörfunkveranstalter ausgeschrieben werden.
Senderkette nicht möglich
Ein großflächiges, zusammenhängendes Sendegebiet ergibt sich jedoch aus den sieben einzelnen Frequenzen nicht. „Die Stellungnahmen und Kommentare der Medienveranstalter auch zu dem gerade veröffentlichten Gutachten sind uns wichtig“, sagte Brautmeier: „Gerade im Hinblick auf eine transparente Gestaltung des Verfahrens freuen wir uns über einen regen Austausch.“Tweet
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