Radiohörer sind ideale Multiplikatoren
Montag, den 01. Dezember 2008 um 00:00 Uhr
Studie zu Multiplikatoreneffekten bei Radiowerbung
In der Werbebranche wird derzeit das Thema „virales Marketing“ heiß diskutiert. Gemeint ist damit die eigenständige, virusartige Weiterverbreitung von Werbe- und Markenbotschaften in sozialen Netzwerken. Es geht also um die Verbreitung von Werbebotschaften ohne die klassischerweise dafür eingesetzten Massenmedien.



Es gibt die zwei Möglichkeiten, den Produktbenefit eines Radiosenders, einer Promotion oder eines Produktes herauszustellen. Entweder sie stellen die positiven Effekte in den Vordergrund ihrer Argumentation, was als "positive ad framing" bezeichnet wird. Oder sie zeigen dem Hörer bzw. dem Konsumenten die negativen Folgen auf, wenn man nicht an der Promotion teilnimmt, nicht diesen Sender hört oder auch nicht dieses Produkt kauft (negative ad framing).
Für die Radioprofis in der On Air Promotion ist es keine neue Erkenntnis. Kino im Kopf - also die fantasievolle Umschreibung - ist notwendig, um die Aufnahme von Botschaften zu verstärken. Schließlich gibt es nur einen Zugangsweg zum Hörer: den Ton.
Die Verkaufe von Gewinnspielen im Radio ist eine der grundsätzlichen Aufgaben der On Air Promotion. Und für diese äußerst kreative Aufgabe - schließlich muss das Rad immer wieder neu erfunden werden.
In relativ alten Lernexperimenten der Kommunikationsforschung hatte Zajonic bereits 1968 einen positiven Lerneffekt nachgewiesen. Mit der Häufigkeit der Reizdarbietung steigen die Sympathiewerte für diesen Reiz, und zwar in Form einer konkaven Lernkurve.

